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Musik-
Landkarte
Manchmal hat mich beim Hören von Musik etwas berührt,
ohne dass ich sagen konnte, was es war.
Manchmal war es eine Stimme.
Die Art, wie jemand ein Instrument spielte.
Ein Rhythmus. Eine Pause.
Manchmal verstand ich nicht einmal die Worte.
Und manchmal konnte ich überhaupt nicht sagen, woran es lag.
Und manchmal geschah das Gegenteil.
Ich hörte Musik, von der ich wusste, dass sie als bedeutend galt.
Musikerinnen und Musiker, über die mit grosser Bewunderung gesprochen wurde.
Werke, die längst ihren festen Platz in der Musikgeschichte hatten.
Ich hörte hin.
Vielleicht sogar mehrmals.
Und es geschah nichts.
Die Musik erreichte mich nicht.
Auch hier konnte ich nicht sagen, warum.
Irgendwann begann mich genau das zu beschäftigen.
Nicht die Frage, welche Musik gut oder schlecht ist.
Nicht, welche Musik als bedeutend gilt oder welchen Platz sie in der Musikgeschichte einnimmt.
Sondern etwas viel Einfacheres:
Was geschieht eigentlich, wenn ich höre?
Was ist es, das mich in einem Moment berührt – und in einem anderen nicht?
Und was geschieht beim Hören, noch bevor ich etwas darüber weiss?
Aus diesen Fragen entstand die Idee zu diesem Projekt – zur Musik-Landkarte.
Sie wird nach und nach entstehen.
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